Was ein Webdesigner von seinem Kunden braucht, um stark abzuliefern

Eine klare Kommunikation ist das A und O

Ein Beispiel aus der Praxis: Einer meiner Kunden arbeitet mit einem Entwickler zusammen, der fachlich absolut stark ist. Sobald es technisch wird, macht ihm niemand etwas vor.

Wird er jedoch mit vagen Designhinweisen wie „Mach das mal etwas lockerer“ oder „Schau, dass mehr Abstand drin ist“ konfrontiert, kann er damit wenig anfangen.

Präzisere Angaben wie „Bitte überall 30 px Abstand einsetzen, in Buttons wie in Containern“ sind für ihn dagegen klar und umsetzbar.

Designer arbeiten deshalb mit genauen Vorlagen, die Entwickler pixelgenau übernehmen können. So konzentriert sich jeder auf das, was er am besten kann – und das Projekt läuft effizient und es gibt weniger Korrekturschleifen.

Wann ein zu konkretes Briefing problematisch sein kann

So wichtig Klarheit ist: Ein Briefing darf auch nicht zu eng gesteckt sein. Entscheidend ist, dass du weißt, was deine Website erreichen soll. In den meisten Fällen: Vertrauen aufbauen, professionell wirken und neue Kunden gewinnen.

Ein Webdesigner weiß, wie er eine Seite dafür strukturiert. Du kennst hingegen deine Kunden, ihre Fragen und ihre Hürden. Wenn du jedoch mit einer starren Designvorstellung kommst, nimmst du dem Designer den Raum, den er braucht, um ein funktionierendes Gesamtkonzept zu entwickeln.

Eine schöne Konkurrenzseite, die man kopieren möchte ist zudem kein Garant für Erfolg oder Performance.

wie man einen designer brieft

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„Ich will genau sowas“

Viele sagen diesen Satz – und meinen damit meist nicht die exakte Kopie, sondern den Vibe dahinter. Die Website soll Persönlichkeit zeigen und Vertrauen schaffen. Menschen kaufen dort, wo sie sich abgeholt fühlen.

Die Aufgabe deines Webdesigners ist es, herauszufinden, was du wirklich meinst, wenn du „genau sowas“ sagst. Denn am Ende bezahlst du nicht für eine Kopie, sondern für eine Lösung, die Besucher dorthin führt, wo du sie haben möchtest: zur Anfrage, zum Kauf oder ins Geschäft.

Ein gutes Briefing ist keine Wissenschaft, sondern Klarheit. Je besser deine Vorbereitung, desto schneller entsteht eine Website, die wirklich zu deinem Unternehmen passt. Und oft werden dir auf diesem Weg Dinge klar, die du vorher gar nicht auf dem Schirm hattest.

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Seit über 13 Jahren arbeite ich im Medien-, Entwicklungs- und Kreativbereich. 2021 habe ich mich als virtuelle Assistentin und Webdesignerin selbstständig gemacht.

Ich begleite Selbstständige dabei, Websites zu entwickeln, die nicht nur gut aussehen, sondern im Alltag wirklich funktionieren und mit dem Business mitwachsen.

Ich freue mich von deinem Projekt zu hören!